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TOOTS & THE MAYTALS - GOT TO BE TOUGH

02.08.2020

Dass die jamaikanische Musiklegende Frederick „Toots“ Hibbert Ende August nach mehr als 10 Jahren ein neues Album namens GOT TO BE TOUGH veröffentlicht, passt schon sehr gut in dieses tumultige Jahr 2020 und unsere Zeit globaler, sozialer und politischer Unruhen.

TOOTS blickt mit seiner Band THE MAYTALS, benannt nach ihrer Heimatstadt May Pen, auf eine fast 60jährige Musik-Karriere zurück, Seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts während der Bürgerrechtsbewegungen in den USA und in Folge der jamaikanischen Unabhängigkeit hat er immer wieder gegen politische und soziale Ungerechtigkeiten seine Stimme erhoben.1968 war er mit "Do The Reggay" einer der wichtigsten Mitbegründer des neuen Genres aus Jamaika, dass ab dann die Welt erobern sollte: Reggae!

 

Zunächst zog er die Massen im Ska- und Rocksteady-Style mit ikonischen Hits wie "Monkey Man" und "54-46 Was My Number" in seinen Bann, wandte sich in den 70ern mehr den Wurzeln der afrikanischen Diaspora zu, es entstanden Tracks wie etwa “Pressure Drop“ und das Album “Funky Kingston“. Mit viel Soul ging es in den 80ern “Toots In Memphis“ LP weiter.

Neben unzähliger Live-Konzerte, Touren, Album- und Single-Veröffentlichungen, Kooperationen mit Musik-Koryphäen wie Stones-Gitarrist Keith Richards, Eric Clapton, Jeff Beck, Shaggy, Bunny Wailer, Marcia Griffiths und Ken Boothe, um nur einige zu nennen, erhielten TOOTS AND THE MAYTALS mehrere Grammy-Nominierungen und -auszeichnungen und halten bis heute den Rekord mit 31 Nr.1-Singles in Jamaika.

 

10 Jahre nach “Flip and Twist“ freuen wir uns also nun auf das neue Album des nunmehr 75jährigen Musikers, Sängers, Songwriters und Produzenten mit der rauchigen, soften und charismatischen Stimme. Musikalisch wurde er bei dieser Produktion von Zak Starkey an der Gitarre, Sly Dunbar (Sly And Robbie) am Schlagzeug und Cyril Neville an den Percussions unterstützt.

Elegant, souverän und lässig werden bei den 10 selbstproduzierten Tracks Reggae, Ska, Blues, Soul, Funk, Jazz, Gospels und afrikanisch beeinflusste Grooves miteinander verwoben.

 

Einen Vorgeschmack auf den Tenor des Albums gab es bereits mit dem im Juni veröffentlichten gleichnamigen Titeltrack “Got to Be Tough”, ein fast klassisch anmutender TOOTS-Song mit affirmativer Message im Reggae Flow. Ende Juli folgte die zweite Single “Warning Warning“, eine globale Warnung vor der Zerstörung des Planeten und der Menschheit. Zu beiden Singles gibt es animierte Videoclips von Nick Franco, die die Messages der Songs äußerst künstlerisch und ausdrucksstark in Szene setzen.

 

Der bluesige Eröffnungstrack des Albums "Drop Off Head" stimmt mit kraftvoller Gitarre und Saxofon, die TOOTS‘ Stimme perfekt umspielen, auf das Album ein. “Just brutal“ und “Freedom train“ sind Tracks mit klarer und unmissverständlicher Kritik an den Missständen dieser Welt: Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Armut und Rassismus werden angeklagt, und TOOTS ermutigt seine HörerInnen aber gleichzeitig zu Zuversicht, Selbstbewusstsein und Ausdauer. Genauso eindringlich erhebt er sich in Songs wie “Stand accuse“ und “Struggle“. Ska-Power und soulige Vocals gibt es bei "Three Little Birds" bei dem Ziggy Marley eine neue Interpretation des beliebten Songs aus dem "Exodus" Album seines Vaters zum Besten gibt.

 

GOT TO BE TOUGH ist ein äußerst authentisches TOOTS AND THE MAYTALS-Album. Seit Beginn seiner musikalischen Karriere hat sich TOOTS ständig weiterentwickelt und ist doch auf einzigartige Weise immer er selbst geblieben. In Zeiten globaler, sozialer und politischer Unruhen sind seine Rückkehr und seine Stimme willkommener und notwendiger denn je.

“This album is speaking out about injustices while pointing to a better time. This album is teaching a path to recovery and step to better days on the journey ahead. This album GOT TO BE TOUGH is a bind builder of positive objectives” (Toots/Rolling Stone)

(abu)

 

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