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Ward21 - Interview 30.08.08

05.09.2008

Zugegeben, beim CityJam ging alles ein bisschen drunter und drüber, sodass Ward 21 erst viel später auftraten, als sie eigentlich sollten. Nichtsdestotrotz schafften sie es die Leute, von denen einige wohl schon Stunden warteten, mit ihrer Show zu begeistern und das Haus noch mal ordentlich zu rocken. Wir haben es noch geschafft Ward 21 vor dem Konzert zu treffen und im Interview hatten sie eine echte Überraschung für uns parat.


Ihr seit ja nun schon einmal in Berlin aufgetreten, was haltet ihr von der Stadt?

Mean Dawg: Die Vibes stimmen einfach und die Leute sind toll. Hier aufzutreten hat großen Spaß gemacht. Leider haben wir ansonsten keinen so guten Eindruck von Berlin bekommen. Während der Einreise gab es dieses und auch beim letzten Mal eine Menge Probleme. Vieles hat von der Organisation her nicht hingehauen.

Wie ist Ward 21 entstanden?

Mean Dawg: Wir sind zusammen in Waterhouse aufgewachsen und kennen uns daher schon ewig. Wir alle lieben Musik und vor der Gründung von Ward 21 spielte jeder von uns in einem Sound System oder arbeitete im Studio. So kam dann eins zum anderen.

Ihr seit nicht nur eine Band, ihr produziert auch selber. Erzählt mir bitte etwas über eure Arbeit als Produzenten.

Suku: Die Arbeit als Produzent macht großen Spaß. Es ist uns wichtig junge Talente zu unterstützen und ihnen eine Chance zu geben. Wir wollen damit neue Ideen entwickeln und die Musik nach unserer Vorstellungen beeinflussen.

Sucht ihr euch die Künstler nach der Musik aus, die sie machen?

Mean Dawg: Nein, es geht uns nicht um eine bestimmte Musikrichtung, sondern um das Talent, was die Leute haben und ihre Liebe zur Musik.
Suku: Wir produzieren alle Arten von Künstler. Egal ob Roots Reggae Sänger oder Rapper, wenn er Potential hat experimentieren wir mit ihm.
Mean Dawg: Bei uns hat alles mit dem Produzieren angefangen. Wir haben bei King Jammy im Studio gearbeitet lange bevor es Ward 21 gab. Zuerst produzierten wir, dann kam der Sound und dann haben wir mit dem DJing angefangen.

Ihr habt auch ein eigenes Label...

Mean Dawg: Wir haben mehrere Labels.
Suku: Im Moment haben wir zwei Labels mit denen wir arbeiten und wir denken darüber nach ein drittes und ein viertes zu gründen.
Kunley: Wir nutzen die unterschiedlichen Labels für verschiedene Ideen. Wenn wir zum Beispiel gerade eine neue Platte mit Ward 21 Music draußen haben und eine Idee haben, die wir unbedingt jetzt veröffentlichen wollen, würden wir dafür ein anderes Label nehmen, damit sich die beiden nicht in die Quere kommen. Sie sind jedoch alle miteinander verbunden. Es gibt sozusagen eine Firma mit verschiedenen Labels.

Ihr habt lange Zeit mit King Jammy zusammen gearbeitet. Vor einigen Jahren habt ihr euch dann entschieden nicht mehr exklusiv mit ihm zu arbeiten. Wie ist euer Verhältnis zu ihm heute?

Mean Dawg: Mit King Jammy hat alles angefangen. Wir haben uns auch nie direkt dazu entschieden nicht mehr mit ihm allein zu arbeiten. Es war einfach an der Zeit. Ein Kind wächst im Haus seine Eltern auf, aber irgendwann kommt der Tag an dem es eigene Wege geht. Es kann nicht für immer bei seinen Eltern bleiben.
Kunley: Wir arbeiten nicht mehr mit King Jammy zusammen, aber wir haben immer noch ein gutes Verhältnis zu ihm.
Mean Dawg: Wir sind jetzt auf uns gestellt. Alles was man von uns in den letzten fünf Jahren gehört hat, kam direkt von Ward 21.

Heiß das, dass ihr jetzt gar nicht mehr mit Produzenten arbeitet sondern alles allein macht?

Suku: Wenn es um Ward 21 als Artists geht, nehmen wir immer noch mit anderen Produzenten auf, doch wenn wir selber andere Künstler produzieren, machen wir alles alleine.

Vier Leute in einer Band bedeutet auch, dass man vier Stylez und vier Meinugen vereinen muss. Wie gelingt euch das?

Mean Dawg: Ich bin an dieser Stelle der erste, der es öffentlich ausspricht. Ward 21 besteht nicht mehr aus vier sondern nur noch aus drei Mitgliedern. Das hat persönliche Gründe.
Wir haben eine Art neue Gruppe gegründet, die „Badda badda Gang“. Sie besteht aus Tifa, Timber Lee, Nathalie Storm, Eggy, Point 0, und Ward 21. Wir werden bald zusammen auf Tour gehen.
Heißt das, es gibt Ward 21 nicht mehr?

Kunley: Doch, die „Badda badda Gang“ ist ein unabhängiges Projekt. Wir sind immer noch weiter als Ward 21 unterwegs. Nur jetzt eben zu dritt.

Seit wann denn?

Mean Dawg: Seit ungefähr sechs Monaten. Wir haben aber bis heute nie ein offizielles Statement dazu abgegeben.

Ok, könnt ihr mir dann etwas über eure Zusammenarbeit zu dritt erzählen? Es ist bestimmt nicht immer einfach.

Suku: Für uns drei ist es recht einfach. Wir sind zusammen aufgewachsen und wir sind Freunde. Wir können uns gegenseitig verstehen und wir kenne unsere Vorlieben.
Mean Dawg: Jeder von uns hat sozusagen seinen eigenen Aufgabenbereich. Kunley ist fürs Mixen zuständig, Suku kümmert sich um die Beats und ich kümmere mich ums Geschäftliche. Jeder könnte jedoch auch einen anderen Part übernehmen.
Suku: Entscheidungen treffen wir immer zusammen. Wenn jemand eine Idee hab, bringt er sie ein und wenn sie den anderen beiden gefällt, wir sie umgesetzt bzw. bearbeitet. Kunley: Unser Ziel ist es immer den besten Kompromiss zu finden, mit dem jeder zufrieden ist. Als wir noch zu viert waren, war es ähnlich. Wir drei haben uns ums Geschäft und um die Produktionen gekümmert. Das vierte Mitglied (Ranaldo Rumblood Evans) war quasi nur auf der Bühne dabei.

Ich hoffe ihr werdet heute Abend auf der Bühne viel Spaß haben!

Mean Dawg: Die Show wird super werden. Wir werden unser Bestes geben!
Ward 21 @ Cityjam......Fotos!!!

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