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TOK Interview 2013

17.11.2013

Die Jungs von T.O.K habe ja schon eine lange Tradition in Berlin aufzutreten. Und so ist es nicht verwunderlich, dass wieder einmal der 2BE Club Austragungsort für ein weiteres Konzert der Jungs war.

Nach ihrer Soundsystem Show, die (wer hätte es auch anders gedacht) speziell die Ladies in Wallung gebracht hat, trafen wir Bay C., Alex, Craigy T. Und Flexx im Backstage zum gepflegten Interview.

RIB: Hi T.O.K. Vorneweg, mein Englisch ist heute abgef...kt.

T.O.K : Hey, unseres auch..

RIB: Wie kommts?

T.O.K.: Nun, wir lernen in der Schule natürlich Englisch, aber am Ende des Tages überragt das Patois. Das ist halt unsere Sprache, in der wir uns am besten ausdrücken können.

RIB: Wie ist eure Reputation in Deutschland verglichen zu der in Amerika oder den West Indies?

T.O.K: Es ist überall ein wenig unterschiedlich. Es gibt Songs, die eher in unserer Region toppen, aber Tunes wie „Shell It Down“ auf dem Bumaye Riddim knallen auch gut in Europa rein. Im Grunde genommen haben wir in den verschiedenen Teilen der Erde verschiedene Geschmäcker, die wir bedienen. Japan, Afrika, Lateinamerika, West Indies, Europa...etc.

RIB: Super Stichwort. „Shining Star“ beispielsweise war ne riesige Nummer in Deutschland, aber ich glaube bei euch zu Hause ging der Tune unter.

TOK: Richtig, ich habe „Shining Star“ ein einziges Mal auf Jamaika gehört.

RIB: Ihr habt ja gerade „Shell it down“ erwähnt. Wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen euch und Major Lazer?

T.O.K: Die Jungs von Major Lazer und wir sind schon seit längerem befreundet und wir haben auch schon vorher 3-4 Songs zusammen produziert. „Shell it down“ kam durch eine Unterhaltung zu stande. Ich habe das Video zu dem Busy Song gesehen und den Major Lazer Jungs daraufhin geschrieben, dass der Song fett ist. Kurz darauf entstand dann „Shell it down“, erschienen am 16. August.

RIB: Ihr seid jetzt seit 1996 also 17 Jahren auf der Bühne, aber man bekommt nicht den Eindruck, dass ihr eventuell müde seit von dem jahrelang touren. Ihr habt so viel Energie und Spaß dabei. Wie kommts?

T.O.K.: Na ja, wir haben ja schon in der Highschool angefangen zusammen Musik zu machen. Das bedeutet, dass wir zusammen erwachsen geworden sind. Darüber hinaus ist unsere Karriere wie ein Kreislauf. Wir haben vor 17 Jahren professionell gestartet. Haben dann 2001 bei VP-Records unterschrieben. 2012 haben wir uns dann von VP-Records getrennt und beginnen wieder etwas neues. So wie die Zusammenarbeit zwischen uns und Major Lazer. T.O.K ist in der Lage Dancehall mit dem elektronischen zu verbinden, eine Kombination aus Dancehall und Latin-Musik, aus Dancehall und Hip Hop. Dabei bleiben wir aber immer Jamaikanisch von Grund auf.

RIB: Man bezeichnet euch auch als „Jamaican Boygroup“...

T.O.K: ….“Jamaican Big Man Group“... Wir bringen den Dancehall auf einen neue Ebene...

RIB: Wir haben in unseren vergangenen Interviews immer wieder herausgehört, dass die Künstler den Reggae wieder auferstehen lassen wollen. Wie siehts bei euch damit aus?

T.O.K: Du, wir machen die Musik, auf die die Leute abgehen. Wir waren nie die Nachmacher, wir sind die Trendsetter in Sachen Musik. Reggae als auch Dancehall ist immer ein wesentlicher Bestandteil von uns, keine Frage. Im Jahr 2010 fing es an mit dem Reggae Revival, wir haben für Tarrus Riley ein paar Reggae Dinge produziert, ebenso für Chronixx. Wir unterstützen sie dabei. Zusammengefasst ist die Fusion aus verschiedenen Stilen, dass was die Leute erreicht. Musik ist dafür da, um die Menschen zum Tanzen zu bringen und gute Laune zu haben. Daher ist eine spezielle Musikrichtung für uns nicht so wichtig, so dass wir also nicht sagen, wir legen uns auf A, B oder C fest. Wir können uns auf jede Musikrichtung einstellen, die aus Jamaika stammt.

RIB: Wir haben ja viele neue Künstler, die in den Startlöchern stehen. Was sind für euch die Künstler, von denen man noch hören wird?

T.O.K: Es ist schwierig. Es gibt vielversprechende neue Künstler, sie müssen allerdings aufpassen und sich mit dem Business arrangieren, sonst sind wieder schneller weg, als sie gekommen sind. Aber zurück zur Frage. Ich denke Chronixx, Jah9, Raging Fyah sind aufstrebende Künstler, von denen man definitiv zukünftig viel erwarten kann.

RIB: Ok, die meisten Künstler, die nach Berlin kommen, sehen ja nicht so viel von der Stadt. Bei euch ist das anders...

T.O.K: Ja, wir gastieren in Kreuzberg, representing Kottbusser Tor, Alexanderplatz. Wir düsten mit dem Fahrrad herum, in den Park, über den Fluss. Wir waren im YAAM an der Spree. Berlin ist eine tolle Stadt. Ich würde sagen die am meist integrierte Stadt Deutschlands. Ihr habt so viele Kulturen und Ethnizitäten, Berlin ist wie ein Schmelztiegel. Es gibt so viele Restaurants, viele hübsche Ladies, alles ist zu günstigen Preisen zu bekommen. Berlin ist sehr interessant. Das erste, was ich bemerkte, als ich hier ankam, war die Energie der Leute, das Zusammenspiel der unterschiedlichsten Kulturen.

Interview by Dennis und Perry

facebook.com/dizzle.foshizzle.771

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