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The Black Seeds Interview 2012

03.05.2012

Neuseelands vielversprechendste Reggaeband The Black Seeds kommen nach Europa, um im Rahmen ihrer "Dust and Dirt" World Release Tour ihrem Publikum kräftig einzuheizen. Wir trafen den Lead-Singer und Percussionisten Daniel Weetman im Vorfeld zum Berlin-Gig am 05.05.2012, um mit ihm über die Entstehung des neuen Albums, seine Erwartungen an den bevorstehenen Auftritt in Berlin sowie die Band-Geschichte zu reden.

Hallo Daniel, willkommen in Berlin. Wie ist Eure Welttournee bisher gelaufen?
 
Die Tour hat in L.A. angefangen und gestern hatten wir unseren ersten europäischen Gig in Amsterdam. Die Crowd war einfach super und wir freuen uns natürlich, wenn wir von der Energie her das zurück bekommen, was wir reingesteckt haben. In Amsterdam und Berlin haben wir viele gute Freunde und die Atmosphäre ist sehr familiär.
 
In der aktuellen Album-Review der Rolling Stones werdet Ihr als “zurzeit beste Reggae-Band der Welt” bezeichnet und mit Größen wie UB 40 und Black Uhuru in verglichen. Was hältst davon?
 
Ja, ich habe von diesem Zitat gehört, das ist natürlich ein großes Kompliment für uns und meiner Meinung nach bedeutet es, dass die Leute unser Album wirklich verstehen. Das ist genau das, was wir damit erreichen wollten.
 
Habt Ihr Angst vor dem Erwartungsdruck, der nach einem solchen Labelling an Euch haftet?
Nein, nicht wirklich. Was wir als Band zusammen machen ist das, was wir immer schon gemacht haben. Es ist ganz natürlich gewachsen und so wird es auch weiter gehen.
 
Wie habt Ihr als Band zusammen gefunden und seitdem entwickelt?
 
Barney, der andere Lead-Singer, hatte damals eine Cover-Band und wir lernten uns 1998 bei einem Jam in Brisbane kennen. Das Feeling stimmte und sie fragten mich, ob ich nicht ein Teil der Band werden wollte. Dann fing Barney an, neue Songs zu schreiben und ich hätte nie gedacht, dass es uns so weit bringen und zu dem entwickeln wird, was es heute ist. Ab dem 4. Album „Into the Dojo“(2007) gab es ein paar Line-Up-Änderungen. Wir bekamen einen neuen Bass-Spieler (Jarney Murphy) und Drummer (Tim Jarray) und sie trugen dazu bei, dass wir uns musikalisch weiterentwickelten zu dem Level, auf dem wir heute sind.
 
Dust and Dirt ist ja nun schon Euer 6. Studioalbum. Wie unterscheidet es sich von seinen Vorgängern?
 
Es machte einen großen Unterschied, einen eigenen Studio- und Proberaum zu haben. Wir mussten uns keinen zeitlichen oder ökonomischen Beschränkungen fügen und konnten uns darauf konzentrieren, verschiedene Ideen auszuprobieren und uns als Band weiter zu entwickeln. Wir wollten nicht mehr dazu gedrängt werden, das Album zu einem bestimmten Zeitpunkt rausbringen zu müssen und konnten uns für jeden Song genau die Zeit nehmen, die er brauchte. Wir gingen erstmal auf Tour und währenddessen kamen langsam alle Songs zusammen wie eine Art Puzzle. Einige Songs haben einen modernen Reggae Sound, andere folgen eher dem klassischen. Insgesamt dauerte es etwa 2 Jahre, das neue Album zu fertig zu stellen. Da wir 6 Leute in der Band sind und gemeinsame Entscheidungen treffen, kommen am Ende nur die Tunes aufs Album, die es wirklich verdienen.
 
Was für eine Verbindung habt Ihr zu Berlin?
 
Wir haben definitiv eine besondere Verbindung zu Berlin, weil unser Bass-Spieler hier 3 oder 4 Jahre gewohnt und uns eine Menge Leute aus der Szene vorgestellt hat. Wir sind damals unter anderem im Lovelight und im Yaam aufgetreten. Zu unserer Show werden viele gute Freunde kommen und die möchte man nun einmal wirklich beeindrucken.
 
Über Neuseeländer sagt man ja gemeinhin, dass sie ziemlich „laid back“ sind. Wie entspannt Ihr Euch zwischen den Autritten?
 
Bei unserer derzeitigen Tour folgen viele Dates aufeinander und von daher haben wir leider nicht so viel Zeit, uns die Locations anzuschauen oder mit lokalen Musikern zu jammen. Ich persönlich versuche zwischen den Auftritten einfach nur, so viel Schlaf zu kriegen wie möglich, denn wenn man erstmal an der Venue angekommen und der Soundcheck im Gange ist, kann ich nicht so gut abschalten. Aber das gehört dazu und manchmal kann man nach dem Gig noch die eine oder andere Party mitnehmen, und darauf freuen wir uns auch.
 
Gibt es in deinem Leben einen Traum, den du Dir noch nicht erfüllt hast?
 
Ja, ich würde gerne an dem Punkt ankommen, wo ich eine Anzahlung für mein eigenes Haus in Neuseeland machen kann. Das steht noch bevor.
 
 
 
Interview by Galina Foto by Perry

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