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Tarrus Riley Interview 2012

27.04.2012

Tarrus Riley & Band presented by Escobar. Am vergangenen Montag (23.04.2012) war es so weit. Tarrus Riley kam nach Berlin, um im Festsaal Kreuzberg eins zum Besten zu geben.

 

Dies ist dem begnadeten Sänger auch gelungen. Der Festsaal war voll, die Stimmung hervorragend und der Sound auf hohem Niveau. Kurz vor der Show konnten wir Tarrus Riley für ein zackiges Interview gewinnen.
 
RIB: Heute Abend spielst du in Berlin, du steckst inmitten deiner Europa Tour. Wir haben dich ja letztes Jahr schon erwartet. Welche Erwartungen hast du an den heutigen Abend?
 
TR: Ich habe keine Erwartungen, nur Musik.
 
RIB: Gut, dann frage ich mal so. Was können wir erwarten?
 
TR: Erwartet nichts außer gute Unterhaltung. Seid bereit für ein paar Überraschungen.
 
RIB: Du hast ja gerade dein Album "Mecoustic" herausgebracht. Was war deine Inspiration ein Unplugged Reggae Album aufzunehmen, es ist ja immerhin ein anderer Style zu dem, was wir von dir kennen?
 
TR: Die eigentlich Inspiration zu "Mecoustic" war, dass wir Songs gemacht haben, die wir vorher nicht gemacht haben. Songs, die noch nicht als Singles draußen waren. Als ich mit der Musik anfing, habe ich zum Piano bzw. zur Akustikgitarre gesungen. Bei dem Album geht es also darum, dass die Leute Songs zu hören bekommen, die bis dato noch nicht veröffentlicht waren. Wir haben diese Songs noch mal auseinander genommen und noch mehr Melodie hereingesteckt. Dadurch haben sie sehr viel Persönliches.
 
RIB: In einem vorigen Interview sagtest du, dass "Mecoustic" wie gutes hoch qualitatives Essen ist. Da stellt sich die Frage, wie deine vorigen Alben zu bezeichnen sind.
 
TR: Alle meiner Alben sind wie gutes Essen. Es handelt sich lediglich um verschiedene Gerichte.
 
RIB: Das heißt also, dass du der Chefkoch bist?
 
TR: Ja klar, immer.
 
RIB: Du hast auf dem neuen Album einen Song mit dem Titel "Africa awaits". Was sollte sich deiner Meinung nach ändern, damit sich die Situation in Afrika verbessert?
 
TR: Nun der Ausdruck "africa awaits" stammt von Marcus Garvey und anderen Philosophen: Afrika erwartet seinen Erschöpfer. Für mich bedeutet das, dass die übrige Welt Afrika unterstützen muss sich weiterzuentwickeln. So wie Deutschland gewartet hat, Tarrus Riley zu sehen, so wartet Afrika auf uns, ihnen Zugang zu Technologien und Wissen gewährleisten. Dadurch kann Afrika stark werden. Zum einen intellektuell, zum anderen wirtschaftlich.
 
RIB: Warst du schon Mal in Afrika?
 
TR: Physisch war ich noch nie dort, dafür aber geistig.
 
RIB: Hast du vor Afrika mal einen Besuch abzustatten?
 
TR: Ja, auf jeden Fall.
 
RIB: Meine letzte Frage. Ich denke dein Vater war für dich musikalisch ein Vorbild.
 
TR: Ja, aber auch meine Mutter ist für mich ein großes Vorbild.
 
RIB: Du hast Kinder, richtig?
 
TR: Ja, hast du auch Kinder?
 
RIB: Ja. Meine Frage ist, ob du für deine Kinder in musikalischer Sicht ebenfalls ein Vorbild bist?
 
TR: Also, meine Kinder sind private Angelegenheiten, darüber möchte ich in der Öffentlichkeit nicht sprechen. Aber da du mich gefragt hast so viel. Ich bin sicherlich ein Vorbild für viele, im speziellen für meine Kinder. Unter der Lehre von Rastafari und unter der Lehre meine Eltern erfahren meine Kinder eine gute Erziehung. Ich probiere nicht wirklich ein Vorbild zu sein, aber ich versuche meinen Kinder das Richtige beizubringen.
 
RIB: Vielen Dank für das Interview und eine gute Show.
 
 
Interview by Dennis

 

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