Reggae in Berlin
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MUSICalistiks - Interview

06.11.2008

In Berlin dürfte die Gruppe aus London noch relativ unbekannt gewesen sein, was sich hoffentlich durch das Popkomm Reggae Festival etwas geändert hat. Back Stage traf ich dann die Jungs, welche sichtlich von ihrem Auftritt überwältigt waren und gar nicht aufhören konnten vom Publikum zu schwärmen.

Reggae in Berlin

 

Was ist euer Eindruck von diesem Festival und von eurer Show?

S.Rise: Die Stimmung war toll. Wir hatten einen langen Tag, aber wir freuen uns hier sein zu können. Wir können es gar nicht erwarten wieder zu kommen. Heute sind wir zum zweiten Mal in Berlin aufgetreten und morgen haben wir auch noch eine Show irgendwo in Neukölln.

DunnDee: Um es kurz zu sagen, für mich war das heute die beste Show des Jahres. Wir sind viel unterwegs in den French West Indies, in Frankreich, in den Niederlanden, in England... Aber der heutige Abend war einfach unglaublich.

Wally: Ich habe die Jungs heute gefilmt und war nicht mit ihnen auf der Bühne. Dadurch hatte ich eine andere Perspektive als sie und mir ist aufgefallen, dass die Leute wirklich darauf aus sind neues kennen zu lernen. Das ist der Grund warum es für uns so toll ist hier zu sein und ich denke das unterscheidet Berlin wirklich von anderen Städten. London wird inzwischen völlig vom Mainstream und vom Geld regiert. Paris ist auf dem selben Weg. Ich hoffe, dass Berlin diesem Trend so lange wie möglich widerstehen kann. Orte wie der RAW-Tempel sind eine Bereicherung und ihre Schließung würde einen großen Verlust für das kulturelle Leben bedeuten.

Wodurch habt ihr mit dem Musik machen begonnen?

K9: Ich habe schon damals in Guadeloupe angefangen Texte zu schreiben, doch als ich dann nach London kam hörte ich damit auf bis ich DunnDee kennen lernte. Er ist schon um einiges länger dabei und inspirierte mich dazu wieder anzufangen. Nach und nach lernten wir immer mehr Produzenten kennen, mit denen wir zusammen arbeiteten. Wir organisierten eigene Konzerte in London, Paris... und lernten kamen dadurch auch mit vielen anderen Künstlern in Kontakt.

Wie seit ihr dann als Gruppe zusammen gekommen?

S.Rise: Bevor wir anfingen zusammen Musik zu machen, waren wir schon lange befreundet. Irgendwann haben wir dann beschlossen unser Talent zusammen bestmöglich zu nutzen und hier sind wir nun. MUSICalistik besteht aus sehr vielen Mitgliedern. Im Moment bilden DunnDee und ich den Kern, aber hinter uns stehen viele Leute, wie Wally, der für uns die Videoaufnahmen macht. Dann gibt es unsere Freunde, mit denen wir manchmal zusammen auftreten oder Aufnahmen machen. Diese Menschen sind unsere Familie. Heute ist zu Beispiel K9 mit bei uns. Ansonsten gehören zu uns auch viele Produzenten und Promoter.

K9: Ich bin wirklich froh darüber, die Gelegenheit bekommen zu haben mit MUSICalistik nach Berlin zu kommen. Es macht wirklich Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Ich bin sonst als Solo-Künstler unterwegs und arbeite zusammen mit DunnDee an meinem neuen Album.

Reggae in Berlin

Wenn ihr sagt, dass ihr auch viele andere Musikrichtungen verfolgt, ist Musicalistik also nicht euer einziges Projekt?

S.Rise: Für uns Musik machen eine sehr beweglichen Angelegenheit. K9 zum Beispiel kennen wir schon ewig. Vor sechs Wochen haben wir dann beschlossen zusammen zu arbeiten. Bis jetzt haben wir schon zehn Tunes aufgenommen. Wenn DunnDee allein unterwegs ist macht er eher Soul und R&B. Ich bin eigentlich überwiegend ein HipHop-Artist. In MUSICalistik kommen dann alle unsere verschiedenen Einflüsse zusammen. Ursprünglich kommen wir aus der französischen Karibik und lebten eine Zeit lang in Frankreich, bis wir dann nach London kamen. All diese Orte und die damit verbundenen Erfahrungen fließen in unsere Lieder ein.
Das hier ist ein Reggae Festival, doch wir spielten auf Soul oder Rap und die massive war begeistert. Ich finde es großartig, dass die Leute hier einem gestatten man selbst zu sein.

Was werdet ihr tun, wenn ihr wieder in London seit?

S.Rise: Erstmal werden wir Montag wieder zur Arbeit gehen müssen. Leider können wir von unserer Musik noch nicht Leben, sodass wir alle noch Jobs haben wie ganz gewöhnliche Bürger...

Wally: Ich lebe in Paris und bin daher nicht so oft mit den Jungs zusammen, aber ich denke, dass Abende wie dieser sie inspirieren und sie in dem bestärkt, was sie tun, auch wenn es sich nicht immer finanziell auszahlt.

www.Myspace.com/musicalistik
www.Myspace.com/therealk9

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