Reggae in Berlin

Buju Banton - Interview

 

Yo Buju, wie geht’s dir?

BB: Mir geht’s gut, bin aber müde.

Ich wollte dich fragen, wie du die Begleitumstände während deines Konzertes hier in Berlin beschreiben würdest, überall Polizei und Personenkontrollen?

BB: Ich hab keine Ahnung was hier passiert. Ich bin nur hierher gekommen, um meine Musik zu performen. Da hab ich all die Polizei und Einsatzwagen gesehen. Weißt du, die haben angeblich gehört, dass ich ein gewalttätiger Mann bin und gewaltverherrlichende Musik mache. Die wollen vielleicht diese Veranstaltung zerstören und unsinnige Aktionen starten. Und die sind hier um sicherzustellen, dass es während des Konzertes zu keinen gewalttätigen Situationen kommt.

Ich will hier klar zustellen, dass ich in meinem gesamten Leben noch nie zu Gewalt in meiner Musik aufgerufen habe. Und mein Publikum ist ebenfalls kein gewalttätiges. Der Grund, warum da draußen so viele Einsatzwagen stehen, seit ihr (lachend).

 


Nichts desto trotz hat dir die Show heute Abend Spaß gemacht, nicht wahr?

BB: Auf jeden, wenn ich auf der Bühne stehe, dann stehe ich auf der Bühne. Und das wird sich auch nicht ändern.

Bei deinem letzten Besuch in Berlin gab es ebenfalls diesen Trouble...

BB: ... und das Mal davor und davor und davor etc... Ich sehe darin keinen Sinn.

Buju, zu deinem neuen Album „Rasta got soul“. Wie kommt es, dass du ein reines Roots Album gemacht hast?

BB: Ganz einfach. Mein vorriges war ein reines Dancehall Album. Die Sache ist, ich erhalte Support von zwei Seiten: von der Dancehall Gemeinde, sowie von der Reggae Gemeinde.Und nun war es an der Zeit meinen Reggae Fans neue Tunes zu liefern.

Du hast jetzt schon das vierte Mal in Berlin gespielt?

BB: Das war heute bereits mein siebtes Mal.

Meine Frage ist, ob du eine bestimmte Verbindung zu Berlin hast?

BB: Die Verbindung ist großartig, denn Berlin ist die Haupstadt von Deutschland. Das ist wie Kingston für mich. Es ist nur eine andere Atmosphäre, aber die selbe Liebe und Wertschätzung. Sagen wir sogar mehr Liebe und Wertschätzung als in Kingston.

Buju, vielen Dank für das Interview

www.bujubanton.net