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Bitty McLean - Interview 2009

07.05.2009

Am 25. April 2009 stand Bitty McLean zusammen mit Puma im Calabash auf dem Programm. Vor der Bühne sammelten sich die Konzertbesucher, während die Temperaturen auf tropische Verhältnisse anstiegen. Gegen 1 Uhr trat Bitty McLean auf die Bühne und gab seinen Lovers Rock zum Besten.

Nach dem Konzert konnten wir einen äußerst gut gelaunten und offenen Bitty McLean in lauschiger Atmosphäre interviewen. Here we go....

 

Hi Bitty, wie geht’s dir und wie fandest du die Massive heut Abend?

BM: Jedes Mal, wenn ich nach Berlin komme, ist es eine schöne Zeit. Es ist immer gute Stimmung und das bereits seit 2005. Die Leute sind einfach verrückt und singen die Songs mit.

Du sagtest, dass du 2005 das erste Mal in Berlin performt hast.

BM: Ja, das war im Cafe Moskau.

Was ist das besondere am Berliner Publikum?

BM: Das ist eine schwierige Frage...Ich war gestern in Hamburg und davor in München. Ich weiß nicht, ob ich sagen würde, das Publikum ist besser oder schlechter als das andere. Die Stimmung des Publikums ist abhängig von der allgemeinen Tagesform. Ich möchte daher nicht die verschiedenen Crowds separieren, sondern sehe sie als eine Crowd. Wobei ich mich gefreut habe, als ich gesagt bekommen habe, du performst in Berlin. Insofern ist Berlin schon cool. Ich arbeite dann mit Puma, Supersonic oder Rodigan zusammen und wir sagen uns „Yeah, lets do it, its gonna be a good show.“

 


Bitty, du hast ne neue Scheibe gemacht, die demnächst rauskommt. Kannst du uns sagen, was die Message deines neuen Albums „Movin" on“ ist?

BM: Mein neues Album ist ein Schritt weiter. Es zeigt Bitty McLean als Songwriter. Ich habe mit einem Team von Leuten zusammengearbeitet, besonders mit Sly & Robbie, meiner Meinung nach den großartigsten Musikern überhaupt. Die Aufnahmen zogen sich ein paar Jahre hin, doch nun ist es an der Zeit die Platte dieses Jahr zu veröffentlichen. Wir können die Platte jetzt touren und zwar zusammen mit Sly & Robbie wie z.B. auf dem Summer Jam. Wir haben somit die Möglichkeit das Album live zu promoten. Heutzutage stellen Alben nicht mehr die Grundlage eines Künstlers dar. Viele Leute laden sich die Alben illegal herunter, es werden keine Verträge mehr bei den großen Plattenfirmen unterschrieben. Es läuft momentan alles eher independent. Um also in diesem Geschäft bestehen zu können, musst du auf die Bühne gehen und performen, was für mich als Künstler ohnehin wichtig ist. Sei es mit einem Soundsystem oder mit einer Band. Für mich ist es wichtig, meine Message direkt zu den Leuten zu bringen. Und das mach ich am liebsten mit einem Soundsystem.

Du hast gesagt, dass du ein weiteres Mal mit Sly & Robbie zusammengearbeitet hast?

BM: Ja, wir haben einige Male nun in Japan gespielt. Im Mai werden wir in Marokko, dann in Paris performen. Darüberhinaus gibt’s noch ein paar Gigs in den USA.

Du spielst also nie mit einer Band, immer nur mit Soundsystems?

BM: Ja, mit Supersonic, Barney Millah, PowPow und David Rodigan. Mit einer Band zu spielen, ist für mich ebenfalls wichtig. Allerdings mag ich es, mit einem Soundsystem zu performen. Da gibt es für mich mehr Nähe zum Publikum.

 


Würdest du also auch mit einer Band performen?

BM: Na klar, auf jeden Fall, sofern sich die Möglichkeit ergibt.

Auf deinem neuen Album hast du eine Kollaboration mit Johnny Osbourne. Wie ist es mit einer Legende wie ihm zusamenzuarbeiten?

BM: Das war interessant, da Johnny seinen Teil in New York und ich meinen in London eingesungen habe. Wir haben uns also nie für die Aufnahmen getroffen, dafür aber telefoniert, wobei Johnny sagte: „Yo Bitty, du bist zu wicked.“ Ich hatte das Konzept des Songs sowie den Riddimtrack. Mein Manager, der in Frankreich wohnt, rief mich plötzlich an und sagte: „Bitty, wir haben Johnny Osbourne, sende ihm sofort den Riddim.“ Das war einfach super und hat dem ganzen Album eine spezielle Note gegeben. Er ist ein Sänger mit so vielen Hitrecords, den ich äußerst respektiere. Und für Johnny mit mir zusammenzuarbeiten war ebenso cool.

Bitty, vielen Dank, dass wir das Interview mit dir machen konnten.

 

 

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