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Irie Révoltés Bandbericht

09.11.2011

 

Liveshow, Politik, gute Laune, Soziale Projekte. Das alles sind Stichpunkte, an denen man auf keinen Fall vorbeikommt, wenn man über Irie Révoltés spricht. 9 junge Männer mit Ursprung in Heidelberg. Dem ein oder anderen dürfte diese Band schon seit einiger Zeit ein Begriff sein, jeder andere hat definitiv etwas verpasst!

 

 

Bereits seit 2000 sind die Jungs auf internationalen Bühnen unterwegs, um eine stets linke Politik zu vertreten. Irie ohne Politik wäre auch irgendwie wie Fußball ohne Tore. Die Songs sind größtenteils auf Französisch, Rapper Silence rappt allerdings ausschließlich auf Deutsch. Der musikalische Stil hat in den letzten 11 Jahren einen starken Umschwung mit sich gebracht. Während ihr erstes Album“ Les deux côtés“ (2003) sehr Rootslastig war, bekommt der Zweite Longplayer „Voyage“ (2006) schon einen gewissen eigenen Stil, es sind deutlich mehr Einflüsse aus anderen Genres zu erkennen. Das 2010 veröffentlichte, und damit aktuellste Album „Movement Mondial“ ist wieder etwas ausgereifter und deutlich schneller ausgelegt als seine Vorgänger. Aufgrund der Tatsache, dass alle drei Alben von Grund auf unterschiedlich sind, kann man eigentlich gar nicht von einem festen Stil sprechen. Die Rede kann viel mehr von dem momentanen Stil sein. Und der ist, wie schon seit 11 Jahren, politisch. Er ist schnell, er ist ein Stück weit poppig geworden, aber er ist dennoch real. Irie Révoltés verstehen es blind ein Album zu schaffen, welches abwechslungsreicher nicht sein könnte.
Den Großteil der momentanen Fangemeinde dürften Irie Révoltés zweifelsfrei durch ihre Liveshows gewonnen haben. Wer kennt diese Situation nicht. Man ist auf einem Festival oder ähnlichem und auf einmal steht da eine Band auf der Bühne, die man noch nie zuvor gehört oder gesehen hat. Der Sound weiß aber zu gefallen und die Liveshow zieht einen in seinen Bann. So kommt es nicht selten vor, dass man nach der Show das aktuelle Album dieser Band kauft. Genau dieses Phänomen ist ganz auf der Seite der Revolutionäre. Die Liveshows sind so energiegeladen, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt als zu springen, zu tanzen und einfach nur durchzudrehen. Man kann jedem nur ans Herz legen ein Konzert der Jungs zu besuchen. Und das sollte auch gar kein großes Problem sein, da Irie Revoltes eigentlich mindestens zweimal im Jahr auf Tour gehen.
Was diese Band ebenfalls anders macht als andere ist der Punkt, dass sie Werte haben, die sie stets vertreten und hinter denen sie auch zu 100 % stehen. So setzen sie sich gegen Homophobie im Reggae ein, unterstützen Organisationen wie beispielsweise Viva Con Aqua, oder spielen auf diversen Demonstrationen. Diese Band gehört definitiv nicht zu den Bands, die ihre Musik machen, um zu unterhalten. Sie wollen dem Hörer eine Botschaft vermitteln. Sie gehen über den Horizont des musizieren hinaus und engagieren sich sozial. Es vergeht kaum ein Monat, an dem man nicht liest, das sie eine Charity Veranstaltung unterstützen, zu Demonstrationen aufrufen, Aufklärungsarbeit betreiben oder aber mit ihrem Verein „Rollis für Afrika“ in den Senegal fahren, um den Menschen dort zu helfen.
Bei all diesem Engagement ist es auch zu verzeihen, dass man als Fan ein paar Jahre auf ein neues Album warten kann. Man muss halt Prioritäten setzen und Iries Révoltés setzen diese auf jeden Fall bei Konzerten und sozialem Engagement. Doch das kann man nur befürworten.
Wer nun neugierig geworden ist und mehr über die Jungs herausfinden möchte, findet auf www.irierevoltes.de weitere Informationen sowie einen Shop. Zudem spielen sie am kommenden Freitag, dem 11.11.11 im SO36. Wer das Konzert besuchen möchte, sollte jedoch flinke Füße beweisen, denn die Konzerte in Berlin sind erfahrungsgemäß immer ausverkauft!
 
 

Marcus 2011

 

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