Reggae in Berlin

Beenie Man Interview 2013

 

Mit Band im Gepäck und energiegeladen rockte der King of the Dancehall rund 90 Minuten das YAAM. „Sim Simma, who got the keys to my Bimmer, Who am I?“ war dann natürlich auch der Opener. Die Leute waren aus dem Häuschen und Beenie Man am Start. Nach dem Konzert hatten wir die Möglichkeit für ein kurzes Interview.
 
 
RIB: Hey Beenie Man, herzlich willkommen. Wir haben dich lange nicht mehr in Berlin gesehen, wie kommts?
 
Beenie Man: Ja stimmt, ich war die letzte Zeit im Studio, um meine neue Platte aufzunehmen. Daher habt ihr mich hier lange nicht mehr gesehen.
 
RIB: Du hast ja heute vor ausverkauftem Haus gespielt, wie war das für dich?
 
Beenie Man. Ich spiele natürlich öfter in ausverkauften Locations. Hier im YAAM hat es mir heute viel Spaß gemacht, die Leute hatten gut Energie und die Vibes haben gestimmt.
 
RIB: Du hast eben gesagt, dass du in letzter Zeit im Studio warst. Zudem hast du heute einen neuen Song performt. Hast du ein paar Details für uns?
 
Beenie Man: Seit meinem letzten Album haben wir einige Songs geschrieben. Insgesamt haben wir 19 Tracks an den Start gebracht. Davon wiederum die besten aussortiert, so dass auf das neue Album 14 Tracks kommen.
 
RIB: Und die übrigen 5 Tracks? Haut ihr die in die Tonne?
 
Beenie Man: Nein, an denen wird dann noch gefeilt und mal schauen, was mit denen passiert. Auf jeden Fall kommt das neue Album 2014 heraus.
 
RIB: Beenie, vor ein paar Monaten waren T.O.K in der Stadt, die Berlin dann mit dem Fahrrad unsicher gemacht haben. Wie oder was hast du dieses Mal von Berlin mitbekommen?
 
Beenie Man: Dieses Mal muss ich gestehen, habe ich nichts von Berlin gesehen, da wir fürs Konzert hergekommen sind und morgen auch wieder los müssen. Allerdings kenne ich die Stadt von meinen vorherigen Besuchen. Berlin ist ein super Ort und gefällt mir auf jeden Fall.
 
RIB: Du bist ja seit über 25 Jahren auf der Bühne und zurecht der King of Dancehall. Wen siehst du mit Blick in die Zukunft als den Sohn des Dancehall?
 
Beenie Man: Es gibt einige talentierten junge Künstler, wobei ich mich da nicht festlegen möchte, wer da der „Son of the Dancehall“ sein könnte.
 
RIB: Beenie, Hip Hop ist ja für dich auch durchaus eine Musikrichtung, mit der du sympathisierst. Wie ist deine Verbindung zum Hip Hop?
 
Beenie Man: Ja, ich habe eine gute Verbindung zu Hip Hop-Künstlern...
 
RIB: ...Künstler aus Jamaica?
 
Beenie Man: Nein, jamaikanischer Hip Hop ist nicht so mein Fall. Ich habe eine viel engere Verbindung zu dem Hip Hop aus den USA.
 
RIB: Vielen Dank für das Interview und bis demnächst.
 
Interview by Dennis
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