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Berlin Boom Orchestra Konzertbericht 10/2011

09.11.2011

Moshpit, Wall of Death, Pyrotechnik im Publikum, ohnmächtige Menschen….der unwissende könnte sich zunächst Fragen, ob hier die Rede von einem Hardcore Konzert ist. Der Besucher des Tourabschlusses der Reisefieber Tour vom Berlin Boom Orchestra weiß aber, dass dies nur der Konzertbericht eben dieses Konzertes sein kann!

 

Da die Umgebung des So36 ja nicht nur für alternative Lebensweisen sondern auch für gutes Essen bekannt ist, machte man sich frühzeitig auf den Weg nach Kreuzberg, um noch gemütlich zu speisen. Bereits eine halbe Stunde vor Einlass waren schon gut 50 Leute vor dem SO versammelt, die auf den Einlass warteten. Pünktlich mit dem Öffnen der Türen machte auch ich mich auf ins Wohnzimmer. Nach kurzem auschecken, ob noch alle Lampen an der Decke hängen, zog es mich dann auch relativ schnell in den Raucherraum. Dort war es wirklich schon beachtlich voll, von Ruhe vor dem Sturm kann keine Rede sein.
 
Nach etwa einer Stunde Quatscherei betraten dann auch schon die Cosmonautix die Bühne. Nach einem bombastischen Intro ging es auch schon ziemlich zur Sache. Also überzeugter Reggaefan war der musikalische Stil der Band für mich leider etwas gewöhnungsbedürftig. Nach eigener Definition handelt es sich hierbei um Russisch Balalaika Speedfolk. Eine Art moderne russische Volklore. Musikalisch sind die Cosmonautix auf einem enorm hohen Level und einige Songs wussten auf jeden Fall zu gefallen. Das Publikum dürfte das ähnlich gesehen haben und so wurde dem So36 ordentlich eingeheizt. Nach etwa einer halben Stunde wurde es mir aber leider zu viel Folklore und ich suchte erneut den Raucherraum auf.
 
Nach einer kurzen Umbaupause kamen auch schon die verdammt gut aufgelegten Dreadnut inc auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Eine relativ junge Band, welche aber auf eine enorme Bühnenerfahrung zurückgreifen kann. Der Musikstil ist hier schwer zu definieren. Ein Misch aus vielem, aber der Mix ist in der Tat extrem rund und stimmig. Beim Intro wurde mit einer Melodie von Missy Elliot aufgetrumpft, um anschließend mit den Songs des aktuellem Album´s „first Drop“ aufzufahren. Nice! Während des Konzerts bekam ich dann auch die Information, dass der Laden restlos ausverkauft sei. Einige Leute standen leider noch vor den Türen und mussten enttäuscht den Heimweg antreten. Sorry Leute, aber mehr ging wirklich nicht!
 
Die Luft wurde dünn und dünner, die Atmosphäre heißer, ja die Vorfreude stieg sichtlich! Gegen 22.45 Uhr kam dann das Highlight des Abends auf die Bühne. Wie gewohnt von Anfang an mit einer verdammt fetten, authentischen und vor allem sympathischen Liveshow. Es macht einfach immer wieder Spaß, die Jungs und Mädels live zu sehen. Man sieht, dass es Ihnen Spaß macht und das ist doch das was zählt! Die Stimmung war zum überkochen. Leider wurde es im SO phasenweise so heiß das der/ die ein oder andere zusammen brach. Aber auch hier dickes Lob und vor allem Danke an das Publikum. Es wurde sofort geholfen und Platz geschaffen! Neben ständigen Moshpits rief Filou schließlich auch zur Wall of Death auf. Gesagt getan, so öffnete sich in der Mitte der Menge ein Gang der kurze Zeit später zur völligen Eskalation führen sollte. Zwischenzeitlich wurde sogar Pyro in der Menge gezündet. Relativ gefährlich, nett anzusehen aber aufgrund der Brandgefahr in dem schmalen Ding vielleicht nicht unbedingt zu Wiederholung empfohlen. So sah die Band das ebenfalls und machte diesbezüglich eine kurze, diplomatisch ausgedrückte, Ansage. Das war´s dann mit den bunten Blinkern. Dafür gab es aber bunte Bilder in Form des brandneuen Videos zu sehen. Die Videopremiere zu „Reisefieber“ war eine sehr nette Idee und mir persönlich gefällt das gute Stück wirklich gut! Gegen 00.00 Uhr kam dann auch schon die erste Zugabe. Leider ein viel zu kurzes Konzert, aber als Fan kann es ja bekanntlich nie lang genug sein ;) Nach einer fetten Zugabe von etwa 20 Minuten war es dann leider schon vorbei. Im Anschluss ging es dann natürlich nochmal schnell zum Merch- Stand da ja auch Feuerzeug Releaseparty war. So ein grünes Feuerzeug darf man sich natürlich nicht durch die Lappen gehen lassen, zumal ich mein altes beim Pogo in der Menge verloren hatte, aber das ist eine andere Geschichte.
 
Fazit dieses durchaus als gelungen zu bezeichnender Abends: Drei verdammt gute Konzerte zu einem echt schmalen Preis, vielen Dank dafür! Ich freue mich schon auf den nächsten Streich des Orchestras!
 

 

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